Starker Partner in der Region: Volksbank Braunlage eG engagiert sich für Sport, Kultur und Wirtschaft

Gutes Ergebnis für 2017 – Dividende beträgt 6,0 Prozent

Braunlage. Bei der Generalversammlung der Volksbank Braunlage eG zeigte sich einmal mehr, wie wichtig die örtliche Kreditgenossenschaft für die Region ist. Über 104 Millionen Euro an Krediten hat die Bank vergeben. Kindergärten, Schulen, soziale Einrichtungen und Vereine hat die Volksbank Braunlage eG mit fast 50 Tausend Euro im vergangenen Jahr unterstützt. Zudem hat die Bank Steuerzahlungen in Höhe von 386 Tausend Euro geleistet. Die Vorstandsmitglieder Thomas Janßen und Kai Engelhardt konnten bei Ihrer Präsentation über die Bilanz der Bank des vergangenen Jahres aus dem Vollen schöpfen. Besonders stolz war Vorstandsmitglied Thomas Janßen, dass unter den insgesamt 43 kaufmännischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bank aktuell 6 Auszubildende sind. Vorstandsmitglied Engelhardt hob die regionale Verankerung der Bank hervor: „Die Kreditvergabe, die wir tätigen, die Löhne und Gehälter und die Steuern fließen alle in die Wirtschaftsleistung dieser Region, in der wir verwurzelt sind“, sagte er vor den anwesenden Mitgliedern auf deren jährlicher Versammlung. Dazu komme die Unterstützung als Partner von Vereinen, Schulen und weiteren Einrichtungen.

Möglich ist dies auch durch ein weiterhin erfolgreiches Kundengeschäft. Im vergangenen Jahr konnte die Volksbank ihre Bilanzsumme um 4,3 Prozent auf einen neuen Höchstwert von 163,2 Mio. Euro steigern. Bei den Krediten gab es einen Zuwachs von 3,6 Prozent auf 104,4 Mio. Euro. „Damit sind wir ein Motor der heimischen Wirtschaft“, sagte Vorstandsmitglied Engelhardt.

Bei den Einlagen verzeichnete die Bank ein Wachstum um 4,5 Prozent auf 123,9 Mio. Euro. Trotz Niedrigzinsphase war das Institut bei Privatpersonen und mittelständischen Unternehmern weiterhin gefragt als sicherer Verwalter von Vermögenswerten. Doch auch weitere Anlageformen nahmen zu. So stiegen die verwalteten Guthaben auf dem Wertpapiermarkt und den genossenschaftlichen Partnerinstituten wie der Bausparkasse Schwäbisch Hall oder der R+V-Versicherung um 4,0 Prozent.

Die Zeiten bleiben für die Bank allerdings trotzdem herausfordernd. Niedrigzinsniveau, Regulatorik, Digitalisierung und demografischer Wandel sind hier zu nennen. Mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 833.292,11 Euro lag der Gewinn knapp oberhalb vom Vorjahresniveau. Die 4.939 Anteilseigner – unter ihnen 133 neue Mitglieder – erhalten als Gewinnbeteiligung eine Dividende in Höhe von 6,0 Prozent auf ihre gezeichneten Geschäftsanteile. Einen entsprechenden Beschluss fasste die Versammlung einstimmig.

Die Rücklagen der Bank werden zudem um 748 Tausend Euro aufgestockt. Das bilanzielle Eigenkapital erhöht sich damit auf 24,2 Millionen Euro, was einer Quote – Bezugsgröße ist die Bilanzsumme – von 14,8 Prozent entspricht.

Mit dieser soliden Ausstattung fühlt sich die Bank gut gerüstet für die Anforderungen des Gesetzgebers und die genannten Herausforderungen des Marktes. Die Mitglieder-Vertreter zeigten sich mit dem Ergebnis zufrieden. Das demonstrierten sie auf der Versammlung mit eindeutigen Beschlüssen. Unter der Leitung des Aufsichtsratsvorsitzenden Peter Ullrich haben die Vertreter den Jahresbericht festgestellt sowie Vorstand und Aufsichtsrat entlastet – jeweils einstimmig. Einig zeigten sich die Mitglieder auch bei Wahlen zum Aufsichtsrat. Frau Heike Krüger und Herr Klaus Hlawaty wurden für drei weitere Jahre in das Aufsichtsgremium gewählt.