Regionales Engagement als Kerngeschäft: Volksbank Braunlage eG blickt auf erfolgreiches Jahr zurück

Wachstumstrend im Kredit- und Einlagengeschäft setzt sich 2018 fort – Dividende beträgt 6,0 Euro Prozent

Braunlage. Die Volksbank Braunlage eG hat ihren Wachstumskurs 2018 weiter fortgesetzt und ihre Kredite an Unternehmen und Privatpersonen in der Region spürbar gesteigert. „Das regionale Engagement gehört zu unserem Kerngeschäft. Das schlägt sich sowohl in unserer Kreditvergabe nieder als auch in unserem Einsatz für Vereine, kulturelle Veranstaltungen und örtliche Einrichtungen“, bekräftigte Vorstandsmitglied Kai Engelhardt anlässlich der Generalversammlung.

2018 weitete die örtliche Kreditgenossenschaft ihre Kredite an Unternehmen und Privatpersonen um Prozent 2,3 aus. „Hierin spiegelt sich sowohl die Investitionsfreude der heimischen Wirtschaft als auch das steigende Interesse der Bürgerinnen und Bürger an Wohneigentum wider“, berichtet Engelhardt. An die öffentliche Hand zahlte sie Steuern in Höhe von 647 Tausend Euro.

Auch in Sachen soziales und gesellschaftliches Engagement zieht die Genossenschaftsbank eine erfreuliche Bilanz: Kindergärten, Schulen, Vereine und kulturelle Veranstaltungen hat die Volksbank im vergangenen Jahr wieder zahlreich unterstützt.

Zudem unterstrich Vorstandsmitglied Engelhardt, dass unter den insgesamt 46 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bank zum 31.12.2018 5 Auszubildende sind und das die Volksbank Braunlage eG auch für die Zukunft weiter Auszubildende einstellen möchte und noch sucht.

Wirtschaftlich zeigt sich die Volksbank sehr gut aufgestellt. Die Bilanzsumme stieg 2018 um 4,6 Prozent auf einen neuen Höchstwert von 170,8 Mio. Euro. Bei den Einlagen verzeichnete die Bank ein Wachstum um 6,0 Prozent auf 131,4 Mio. Euro. Trotz der Niedrigzinsphase war das Institut bei Privatpersonen und mittelständischen Unternehmern weiterhin als sicherer Verwalter von Vermögenswerten gefragt. Doch auch das Interesse an weiteren Anlageformen stieg. So erhöhten sich die verwalteten Guthaben auf dem Wertpapiermarkt und von den genossenschaftlichen Partnerinstituten wie der Bausparkasse Schwäbisch Hall oder der R+V-Versicherung um 1,5 Prozent.

Mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 713 Tsd. Euro lag der Gewinn knapp unterhalb vom Vorjahresniveau. „Mit diesem Ergebnis können wir – auch vor dem Hintergrund der herausfordernden Niedrigzinsphase – sehr zufrieden sein“, bekräftigte Engelhardt.

„Ein Ärgernis ist für uns allerdings die steigende bürokratische Belastung infolge der Bankenregulierung. Die Meldepflichten und sonstigen Anforderungen haben 2018 weiter zugenommen, weil die Bankenregulierer zu wenig zwischen risikoarmen Regionalbanken wie uns und den systemrelevanten Großbanken differenzieren. Hier brauchen wir dringend spürbare Erleichterungen“, betonte Vorstandsmitglied Janßen.

Die 4.876 Anteilseigner der Genossenschaftsbank erhalten als Gewinnbeteiligung eine Dividende in Höhe von 6,0 Prozent auf ihre gezeichneten Geschäftsanteile. Einen entsprechenden Beschluss fasste die Versammlung einstimmig.
Die Rücklagen der Bank werden zudem um 628 Tsd. Euro aufgestockt. Das bilanzielle Eigenkapital erhöht sich damit auf 24,8 Mio. Euro, was einer Quote – Bezugsgröße ist die Bilanzsumme – von 14,5 Prozent entspricht.

Die Mitglieder-Vertreter zeigten sich mit dem Ergebnis zufrieden. Das demonstrierten sie auf der Versammlung mit eindeutigen Beschlüssen. Unter der Leitung des Aufsichtsratsvorsitzenden Peter Ullrich stellten die Vertreter den Jahresbericht fest und entlasteten Vorstand sowie Aufsichtsrat – jeweils einstimmig. Einig zeigten sich die Mitglieder auch bei den Wahlen zum Aufsichtsrat. Peter Ullrich wurde für drei weitere Jahre in das Aufsichtsgremium gewählt.

Anschließend wurde die Satzung der Bank aufgrund von Änderungen im Genossenschaftsgesetz und in die Zukunft gerichteten Anpassungen mit Beschluss der Versammlung, an die im Vorfeld bekannt gemachte Novelle, geändert.