6,0 Prozent Dividende an 4.987 Mitglieder ausgeschüttet

Volksbank Braunlage eG hält Kurs trotz schwieriger Rahmenbedingungen

Braunlage. Kindergärten, Schulen und Vereine mit insgesamt  über 46 TEUR finanziell unter die Arme gegriffen und das Gemeinwohl mit Steuerzahlungen in Höhe von 546 Tsd. Euro unterstützt – die Volksbank Braunlage eG war auch in den abgelaufenen zwölf Monaten wieder mehr als der gefragte Finanzpartner von Menschen und Mittelstand in der Region.
Das alles war nur möglich, weil sich die Bank im Vorjahr einmal mehr erfolgreich auf dem heimischen Markt für Finanzdienst-leistungen behauptet hatte. Wie aus dem von Vorstandsmitglied Kai Engelhardt erstatteten Bericht über das Jahr 2016 hervorging, gelang es der heimischen Kreditgenossenschaft, ihre Bilanzsumme um 4,0 Prozent auf einen neuen Höchstwert von 156 Mio. Euro zu steigern.

Maßgeblich verantwortlich für den Bilanzsummenzuwachs war die Entwicklung der Einlagen. Obwohl Guthabenzinsen auf dem Finanzmarkt gen Null tendierten, war das Institut bei Privatper-sonen und mittelständischen Unternehmern gefragt als sicherer Verwalter von Vermögenswerten. Um rund 3,1 Mio. Euro auf 118,6 Mio. Euro steigerte die Bank ihre bilanziellen Kundeneinlagen. Weitere 26,5 Mio. Euro verwaltet das Institut für seine Kunden auf dem Wertpapiermarkt und bei seinen genossenschaftlichen Partnerinstituten wie der Bausparkasse Schwäbisch Hall oder der R+V-Versicherung.

 

Gefragt war die Volksbank Braunlage eG im Jahr 2016 auch als Kreditgeber. Die Ausleihungen an Kunden beliefen sich zum Stichtag 31. Dezember auf 104,2 Mio. Euro. Dies entspricht einem Zuwachs von 2,6 Prozent. Trotz gestiegener Herausforderungen durch Niedrigzinsniveau, zunehmende Regulatorik, Digitalisierung und demografischem Wandel zeigte sich Vorstandsmitglied Kai Engelhardt mit dem Verlauf und Ergebnis des Geschäftsjahres zufrieden.

 

Mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 704 Tsd. Euro lag der Gewinn knapp unterhalb vom Vorjahresniveau. Vom ausgewiesenen Bilanzgewinn erhalten die 4.987 Anteilseigner – unter ihnen 157 neue Mitglieder – als Gewinnbeteiligung eine Dividende in Höhe von 6,0 Prozent auf ihre gezeichneten Geschäftsanteile. Einen entsprechenden Beschluss fasste die Versammlung einstimmig.

 

Der gefasste Beschluss sah des Weiteren vor, die Rücklagen der Bank um 618 Tsd. Euro aufzustocken. Das bilanzielle Eigenkapital erhöht sich damit auf fast 23 Mio. Euro, was einer Quote – Bezugsgröße ist die Bilanzsumme – von 14,7 Prozent entspricht.

 

Mit dieser soliden Ausstattung fühlt sich die Bank gut gerüstet für die Anforderungen des Gesetzgebers und die genannten Herausforderungen des Marktes.

 

Dass die Mitglieder-Vertreter mit dem Kurs ihrer Bank zufrieden sind, demonstrierten sie auf der Versammlung (Leitung: Aufsichtsratsvorsitzender Peter Ullrich) mit eindeutigen Beschlüssen. So wurden – jeweils ohne eine Gegenstimme – der Jahresbericht festgestellt sowie Vorstand und Aufsichtsrat die Entlastung ausgesprochen. Einig zeigte sich das „Bankparlament“ auch bei zwei Wahlen zum Aufsichtsrat, indem es den beiden Amtsinhabern Daniel Richter und Achim Frielingsdorf für drei weitere Jahre das Vertrauen aussprach.